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Alexander der letzte Markgraf

Alexander der letzte Markgraf - Drama von Gerd Scherm

In der Rezension von Frau Martina Zumach heisst es:

Szene"Dichte Nebelschwaden wabern über die Bühne. Es zischt. Dann ertönen drei mal drei Hammerschläge. Schließlich lässt sich eine Stimme vernehmen. „Ich gedenke unsere Tempelarbeit zu beenden, Bruder erster Aufseher“, spricht sie. Doch die Szene spielt sich keineswegs im Tempel einer Freimaurerloge ab, sondern in einem öffentlichen Theater. Wie das? Was haben Dialoge der maurerischen Tempelarbeit auf einer öffentlichen Bühne verloren? Wer plaudert hier so ungeniert aus dem Nähkästchen? Darf man das? Darf Gerd Scherm, Stuhlmeister der Loge „Zu den drei Türmen“, Nr. 790 im Orient Rothenburg-Dinkelsbühl, das? Und wieso tut er das überhaupt?"

(Quelle sowie gesamter Text unter: http://www.scherm.de/)

Am 5. Januar 1806 starb auf Schloss Benham in der englischen Grafschaft Berkshire kurz vor seinem 70. Geburtstag der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Carl Alexander. Der Neffe Friedrich des Großen und Gründer der Ansbacher Freimaurerloge (1758) hatte 1791 politikmüde und in Angst vor einer Revolution sein Land an Preußen abgetreten. Kurz vor seinem Tod besucht der Hofnarr Peter Prosch Alexander auf seinem Landsitz. Es geht um eine Abrechnung, aber auch um die Lebensbilanz der beiden, ein letztes Treffen von Fürst und Narr, um zu sehen, was war und was davon wohl bleiben könnte. Beide durchleben noch einmal das Leben am Ansbacher Hofe, die politischen Kämpfe und Alexanders Frauengeschichten. Viel Zeit haben die beiden nicht, denn schließlich stirbt der letzte Markgraf. Und als die Glocken in London zur Totenfeier des Markgrafen läuten, marschiert der französische Marschall Bernadotte, der spätere Schwedenkönig, mit seinen Truppen in Ansbach ein - das Ende des Deutschen Reiches, das Ende des Absolutismus.
Eine packende Geschichte, die der Autor Gerd Scherm neu entdeckt und für die Bühne bearbeitet hat.

Das Stück wird vom Bayerischen Kultusministerium mit 20.000 Euro gefördert, hatte am 19. März 2010 am Theater Ansbach Premiere und wird in der Spielzeit 2011 wieder aufgenommen. Mehrere Gastspiele in anderen Städten sind geplant.

Fotos verschiedener Szenen:

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