^Seitenbeginn

Das große Wandbild des Loghenhauses in Köln

{youtube}IUq5XPaY6Pw{/youtube}

Der Maler Robert Seuffert stellte dieses Bild im Jahre 1965 fertig. Das große Wandbild des Kölner Logenhauses erzählt eine Geschichte über die Freimaurerei und ihre Hintergründe.
Robert Seuffert greift in seiner Darstellung Elemente biblischer Überlieferung auf, die mit alchimistischem und freimaurerischem Gedankengut  - das hier in Eintracht auftritt -  doch so manche Frage aufwerfen.

Robert Seuffert
Selbstbildnis des Malers und Freimaurers Robert Seuffert

In seiner Art ist dieses Bild einzigartig auf der Welt. Es eröffnet einen Einblick in die Symbolik und den Sinn der Freimaurerei, die so sehr plastisch und lebendig wird.

Bei der Betrachtung der Symbole  dieses Wandgemäldes wird eine gemeinsame Wurzel deutlich, die sich mit den Grundstrukturen unseres Menschseins verbindet.

Der Betrachter wird durch das Bild auf einen Weg geführt, der über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft arche-typische Stationen seiner ganz persönlichen Entwicklung aufzeigt.

So behandelt dieses Bild sowohl die zyklischen Kreise unseres Daseins, unserer Welt, als auch die Eckpunkte, die wir dem Ewigen zuordnen können.

In diesem Umfeld gesehen hat die Darstellung der Kölner Logen im Bild einen mehr exemplarischen Charakter.

Ausschnitt Wandgemälde des Kölner Logenhauses
Ausschnitt aus dem großen Wandbild des Kölner Logenhauses aus dem Jahre 1965.

Auch Köln blickt auf eine besonders lange, alte Traditions-Linie der Freimaurerei zurück. Schon im Jahre 1638 finden sich erste Belege für freimaurerische Aktivität. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Loge “ De St. Jean" in Köln gestiftet.

Kölner Logen wuchsen in den nachfolgenden Jahrhunderten bis zu dem Zeitpunkt, als die Nationalsozialisten ein Verbot der Freimaurerei erließen. Freimaurer wurden verfolgt, Logeneigentum konfisziert.

Nach dem Kriege sammelten sich in vielen deutschen Städten die Brüder wieder, so auch in Köln. Im Jahre 1946 wurde die Vereinigungs-Loge “Zum Ewigen Dom" ins Leben gerufen.

Brüder der Loge “Freimut und Wahrheit zu Coeln", die nun wieder in ihrem eigenen Ritual arbeiten wollten,  brachten 1949 das Licht in ihre Loge ein.

Die Logen "Albertus Magnus", "Ver Sacrum", "Yunus Emre"  und die Frauenloge  "Sci Viam"  entstanden in den darauf folgenden Jahren. So schauen wir heute in Köln, wie auch in vielen anderen deutschen Städten wieder auf eine breite Logenkultur.

Dank an die Mitwirkenden:

Christoph Bosbach
Erster Landesgroßaufseher der
"Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland"
Logenmeister der Loge "Freimut und Wahrheit zu Coeln"

Prof. Dr. Hans Hermann Höhmann
Redner der Großloge der
"Alten und Angenommenen Freimaurer von Deutschland"
Mitglied der Loge "Ver Sacrum"

Hans Peter Katzenburg
Meister v. Stuhl der Loge "Ver Sacrum"

Jean Möhrlng
Meister vom Stuhl der Loge "Zum Ewigen Dom"

Job Otten
Altstuhlmeister der Logo "Zum Ewigen Dom"


 
Kamera
Dagmar Stange

Sprecher
Gerhard Fehn

Produktionsleitung
Schnitt
Elmar Stange
51580 Reichshof
Sotterbacherstraße 9

Tel 02296 8949
Fax 02296 8982

http://www.triwork-film.com/

Copyright © 2014. Pegasuskunst.de. Rights Reserved.